Projektbeschreibung

 


 

Hintergrund

Innerhalb des Forschungsprojektes MATRIOSCHKA wird ein Monitoring-System für stationäre und mobile Messungen von gasförmigen Schadstoffen unter Nutzung von Satellitennavigation, Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung und Nanotechnologie realisiert.

 

Ziel

Es soll ein vollautomatisches, umfassendes Umweltmonitoringsystem etabliert werden, das umweltgefährdende Stoffe in freier Umgebung erkennt und quantifiziert, verortet und diese Information umgehend an zuständige Stellen weiterleitet. Zudem ermöglicht das System Umweltschäden aufzuzeigen bzw. die Hintergründe hierfür zu erklären. Hierdurch kann zukünftig eine Gefährdung von Mensch und Umwelt minimiert bzw. anfallende hohe Folgekosten reduziert werden.

 

Nutzen und Hauptmerkmale:

• Vollautomatisches und mehrstufiges Umweltmonitoringsystem

• Erkennung, Quantifizierung und Vorortung von umweltgefährdenden Stoffen

• Aufzeigen von Umweltschäden und deren Hintergründe

• Gefährdungsminimierung von Mensch und Umwelt

• Reduzierung von Folgekosten

 

Welchen Innovationsgehalt bietet das Projekt?

• Erstmalige Nutzung von Gassensoren auf Basis von Nanotechnologie in einer Anwendung zum Umweltmonitoring

• Kombination der Satellitennavigationssysteme GPS, GLONASS und Galileo

• Sehr hohe Informationsdichte durch die Zusammenführung von Satellitennavigation, Satellitenkommunikation und Erdbeobachtung

 

Folgende Pilotanwendungen sind vorgesehen:

• Mobiles Umweltmonitoring von Gasen bei Lagerung, Transport und Unfällen in Bayern

• Überwachung der Luftgüte (Ammoniak-Austritte) bei Industrieanlagen in Moskau